Die Höhe des Anwaltshonorar richtet sich seit dem 01.07.2004 nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).Bis dahin galt die Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte (BRAGO).
Die Höhe der Notargebühren richtet sich nach der Kostenordnung (KostO) die auch das Gericht für Eintragungen im Grundbuch und in den Registern anwendet.

Als Anwaltshonorar können auch spezielle Honorarvereinbarungen gem. § 4 RVG getroffen werden.
In jedem Falle sind wir bereit, Ihnen von Anfang an eine exakte Kostenberechnung zu übermitteln. Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, holen wir als Serviceleistung die Deckungszusage Ihrer Versicherung kostenlos ein. Wenn Sie prozesskostenhilfe- oder beratungshilfeberechtigt sind, helfen wir Ihnen bei dem Ausfüllen der entsprechenden Formulare.

Erstberatung
Von Bedeutung für Sie ist die Gebührenberechnung für die Erstberatung.
Diese beträgt bei Verbrauchern höchstens 119,00 € unabhängig davon, wie hoch der Wert des Streitgegenstandes (Streitwert, Gegenstandswert) ist, nach denen sich sonst die Rechtsanwaltsgebühren richten.(Ziffer 2100 - 2102 VV)

Die Honorierung für eine Erstberatung liegt in der Regel bei 80,00 € bis 120,00 € in unserer Kanzlei. Die Gebühren für die gerichtliche Tätigkeit und sonstiger aussergerichtlicher Tätigkeit ergeben sich aus den Gebührentatbeständen des RVG.

Gerichtliche Tätigkeit:
Bei der gerichtlichen Tätigkeit richten sich die Anwaltshonorare nach bestimmten im Gesetz festgelegten Gebührentatbeständen, wobei der Streitwert ausschlaggebend ist.

Im gerichtlichen Verfahren können mehrere Gebühren entstehen, die folgende Tatbestände auslösen:

- das Verfahren selbst (Verfahrensgebühr)
- die Verhandlung vor Gericht (Terminsgebühr)
- die Beendigung durch Vergleich (Vergleichsgebühr)

Aussergerichtliche Tätigkeit:
Hier können ausgehend vom Gegenstandswert folgende Gebühren entstehen:

- Für die aussergerichtliche Vertretung (Geschäftsgebühr)
- Für Besprechungen mit der Gegenseite (Besprechungsgebühr)
- Für aussergerichtlichen Vergleich (Vergleichsgebühr)

Bußgeld- und Strafverfahren:
In Bußgeld und Strafverfahren sieht das RVG sogenannte „Rahmengebühren“ vor. Dies bedeutet, dass der Rechtsanwalt - je nach Umfang, Bedeutung und weiteren Faktoren – meist eine sogenannte Mittelgebühr unterschiedlicher Höhe für das Vorverfahren und für das Hauptverfahren abrechnen kann.

Vorschuss:
Nach dem RVG können wir für unsere Tätigkeit einen Vorschuss bis zur Höhe der voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen verlangen.

Berechnung:
Wenn Sie eine Erstabrechnung anstellen wollen, können Sie den Prozesskostenhilferechner des Verlages Dr. Otto Schmidt, Köln, in Anspruch nehmen. Allerdings verlangt die Benutzung etwas Vorkenntnisse.